In über 20 Jahren Kunstschaffen, das bis in die Gegenwart reicht, sind viele Werke entstanden. Sie alle sind abrufbar und können einzeln oder als portfolio.pdf  heruntergeladen werden. Die Werke sind chronologisch von Aktuell bis 2008 und 2007 – 1997 sowie inhaltlich nach Performances und

Best of gegliedert. Diese Gliederung zeigt Ihnen ein vielfältiges Werk von mir.

Einführung in das künstlerische Werk

In meinen Arbeiten, die oft einen performativen Ursprung haben, beschäftige ich mich mit dem Vermitteln und Transportieren von Stimmungen und Botschaften, die uns überall begleiten und in denen wir uns vielleicht wiederfinden. Es ist die Suche nach der eigenen Identität und wird über Rollenspiele in unserer Gesellschaft ausgelotet.

Mein eigener Auftritt steht im Zentrum. Ich bezeichne mich als das künstlerische Material und verwende verschiedene Träger, die ich im Ausstellungskontext räumlich anordne. Oft performe ich dazu live und lasse die Inhalte dadurch räumlich und körperlich erfahrbar werden. Es entstehen Mehrfachspiegelungen, unser Blick wird erweitert.

Ein wesentlicher Aspekt ist die humoristische Ebene, die in die Figur gelegt wird. Über sie wird unsere Sichtweise gelenkt und schafft eine Brücke zum Betrachter. Das zeigt sich einerseits in einer eigenwilligen, oftmals überhöhten und theatralischen Körpersprache und andererseits in der Vorliebe für Requisiten, wie sie u. a. im Theater verwendet werden, die ich gerne einsetzte.

Viele Jahre untersuchte ich die in den Medien erscheinenden Persönlichkeiten. Hauptsächlich Frauen interessierten mich, die mir wie Spiegelbilder erschienen und denen ich in Form eines Rollenspiels humorvoll begegnete. Diese klischierten Träger vermeintlicher Botschaften, bildeten meine Grundlage. Es entstanden zahlreiche Videoarbeiten und fotografische Werke, die mit der Inszenierung im Bild arbeiteten.

In den letzten 5 Jahren werden zu den humoristischen Spiegelungen zusätzliche Elemente eingesetzt wie z.B. olfaktorische Stimuli (geruchliche Reize) oder Sprache, die einer ganz anderen Wahrnehmungsebene folgen. Sie sollen im Betrachter zusätzliche Sinne anregen, die zur visuell erfahrbaren Arbeit im Raum dazukommen. Es entstehen mehrschichtige Installationen sowie olfaktorische Projekte im öffentlichen Raum, die im Kern immer die Spiegelung und den eigenen Wiedererkennungseffekt provozieren.

2017